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verstorbene Mitglieder und Freunde des ADL 306

 

SWL Anton Baudinger 2015
OE1FLS Franz Lindmoser 2005
OE1WN Ing. Walter Nowakowski 2004
OE3JPA Hans Prochaska  
OE3WQB Wilhelm Schneider 2000
OE3BEA Erich Beck 1999
OE1ELU Ernst Keil 1997
OE3WZ Franz Wanzenböck 1996

 


Nachruf

OM Franz Wanzenböck - OE3WZ 

Bezirksstellenleiter 

  
ist am Samstag, dem 17. Februar 1996, plötzlich und unerwartet im 86. Lebensjahr verstorben. Franz Wanzenböck begann bereits im Alter von 13 Jahren die ersten Rundfunksendungen mit einem selbstgebauten Detektor abzuhören. Die Zeitschrift „RADIOWELT“   in der das Radioprogramm für Wien bekanntgegeben wurde, berichtete auch über das neue Hobby. Hier nutzte er die Gelegenheit sich als angehender Amateurfunker weiterzubilden. Als später auch Schaltungen veröffentlicht wurden, baute Franz Wanzenböck seinen ersten Lampenapparat (frühere Bezeichnung für Radioröhre). In der Folge entstand bald sein erster Kurzwellenapparat, Amateurfunkaussendungen waren jedoch zu dieser Zeit sehr wenige. Bei einem ehemaligen Nachrichtenoffizier der k. und k. Kriegsmarine lernte er das Morsen. 1928 meldete er sich freiwillig zur Telegraphenkompanie 3 des   Bundesheeres der 1. Republik. Während seiner Militärzeit hörte er verbotenerweise auch Amateurfunksendungen ab, denn den Angehörigen des Bundesheeres war es verboten Amateurfunk zu betreiben. So blieb er zunächst bis zur erfolgreichen Ablegung der Amateurfunkprüfung am 23. Juli 1954 SWL. Die Beschaffung von Bauteilen war zu dieser Zeit nicht immer leicht, aber es entstand bald sein erster TX, Osz. mit EF 14, Treiber mit RL 12 P 10 und PA mit RL 12 P 35, Leistung 25 Watt nur CW, Antenne LW 41. Später kam ein KW-Empfänger Radione R3 dazu. Seit dieser Zeit war OE3WZ laufend auf allen Bändern QRV, zahlreiche Diplome zeugen davon. Als jahrzehntelanger Bezirksleiter des ADL 306 war er bis zuletzt unermüdlich tätig. Die Einführung des attraktiven und begehrten „Weinland-Diplomes“ geht auf seine Initiativen zurück und hat ihm großes Ansehen und Beliebtheit gebracht. Der ÖVSV dankte ihm für seine Verdienste mit der höchsten zu vergebenden Auszeichnung. Bei der Ausrichtung der Funkausstellungen in Laa an der Thaya hatte er einen maßgeblichen Anteil. Die Teilnahme an der 10. Internationalen Funkausstellung war ihm jedoch leider nicht mehr vergönnt, wir werden unserem OM Franz Wanzenböck stets ein ehrendes Andenken bewahren.    
                                                                      
                                                                                            
OE3RTB                                                            


 
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